PROINTELLEKT
PROINTELLEKT

DAS ERSTE INTERNATIONALE GLOBALE INFRASTRUKTURPROJEKTE “EuRIСAA”

Alexander Potemkin,  9 Juli um 12:44 0 1506

Sehr geehrte Frau Merkel,

 

bei den seit 2008 regelmäßig stattfindenden Gipfeltreffen der G20 werden sehr wichtige Ziele, wie ständiges, nachhaltiges und stabiles Wachstum der Weltwirtschaft, Entwicklung der Finanz- und Weltinfrastruktur, Ernährungssicherung, Beilegung von lokalen und regionalen Konflikten sowie Umweltschutz formuliert, die zur Lösung weltweiter Probleme beitragen können. Leider wurden nur wenige globale Projekte der G20 bis jetzt eingehend diskutiert und erfüllt, viele der vorbezeichneten Ziele wurden nicht in die Taten umgesetzt. Wir kennen Sie als einen vielversprechenden und modern denkenden Staatschef und möchten Sie bitten, beim G20-Gipfeltreffen in Buenos Aires die Besprechung des ERSTEN INTERNATIONALEN GLOBALEN INFRASTRUKTURPROJEKTES “EuRIСAA” zu initiieren, damit die Entwicklung unserer Zivilisation stabilisiert und der globale Umweltschutz gewährleistet werden kann.

Ich möchte Sie bitten, eine Diskussion zum Projekt “EuRIСAA” beim Summit der G20-Staats- und Regierungschefs 2018 in Argentinien einzuleiten, damit dieses Treffen nicht nur einen zeremoniellen Charakter hat, sondern ein im wahrsten Sinne des Wortes globales und wichtiges Thema angeht, das die Zukunft des ganzen Planeten Erde verändern würde. Dafür müsste dieses Thema auf die Tagesordnung der G20-Gipfeltreffen gesetzt werden.

Dieses Schreiben wird außerdem an alle Staats- und Regierungschefs der G20 sowie an die zuständigen Gremien der Vereinten Nationen verschickt.

 

 

EuRICAA ist die aktuelle Antwort auf das chinesische regionale Staatsprojekt „Seidenstraße“.

EuRICAA: Eu – Europa, R – Russland, I – Indien, С – China, A – Amerika, A – Afrika.

 

Hochachtungsvoll,

Alexander Potemkin

Autor des Projekts

Professor, Dr. der wirtschaftlichen Wissenschaften

 

Zum Ehrenhain 15
22885 Barsbüttel
Bundesrepublik Deutschland

apotemkin25@gmail.com

 

Assistentinnen:

Mila Rothschild                                                                                          Olga Karosa

rr@eurikaa.co.il                                                                                        ok@euricaa.it

 

P.S. Sehr geehrte Frau Merkel,

Eine Beschreibung dieses Projektes wird außerdem an die Personen weitergeleitet, die auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt (2017) stehen (mehr als 4.000 Namen). Sie werden von uns folgendes Schreiben erhalten:

«Sehr geehrter Herr ......., / Sehr geehrte Frau .......,

hiermit möchten wir Ihnen das ERSTE INTERNATIONALE GLOBALE INFRASTRUKTURPROJEKT “EuRIСAA” (EuRICAA: Eu – Europa, R – Russland, I – Indien, С – China, A – Amerika, A – Afrika) vorstellen.

Eine ausführliche Präsentation des Projektes wurde an den Präsidenten von Argentinien Mauricio Macri zur Besprechung beim G20-Gipfeltreffen im November-Dezember 2018, an alle Staats- und Regierungschefs der G20 sowie an die Vereinten Nationen übergeben, damit für das Projekt eine intellektuelle und finanzielle Grundlage geschaffen werden kann.

Zur Umsetzung des EuRIСAA-Projektes sollte ein Aufsichtsrat gegründet werden, welcher aus 89 Mitgliedern bestehen würde. Die Aufgabe des Aufsichtsrates würde in der Koordination der Umsetzung des Projektes in den UNO-Gremien und in den internationalen Wirtschaftsforen liegen sowie in der unmittelbaren Beteiligung an der Entwicklung des Projektes insbesondere dessen kommerziellen Bestandteils. Der Aufsichtsrat würde außerdem für die Organisation von Ausschreibungen über die Durchführung von Straßenbauarbeiten und Entwicklung von neuen Transportmitteln mit einer Tragfähigkeit von 300 bis 500 Tonnen, Errichtung von Zollterminals, Hotels, Tankstellen, Raststätten entlang der gesamten EuRIСAA-Straße, deren Länge 70.000 km betragen würde, zuständig sein. Ferner würde der Aufsichtsrat die nationalen Beiträge der Mitgliedsstaaten zum EuRIСAA-Entwicklungsfonds festsetzen und prüfen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates würden keine Verpflichtung zur Finanzierung des Projektes eingehen müssen, sondern nur einen Fonds zur Umsetzung des EuRIСAA-Projekts (mit dessen Mitteln die Repräsentationskosten - Hotelkosten, Reisekosten, Verwaltung, Anmietung von Konferenzsälen usw. - bezahlt werden sollen) gründen und ihre Hauptfunktion – Kommunikation mit der politischen und technischen Elite aus der ganzen Welt – ausüben.

Die Projektfinanzierung sollte durch die UNO und alle Länder der Welt bereitgestellt werden. Die Umsetzung des Projektes würde schätzungsweise 20-25 Jahre ab Beginn der Bauarbeiten in Anspruch nehmen. Die Vorbereitungsphase, einschließlich der Besprechung des Projektes in den UN-Gremien, bei den Gipfeltreffen der G20 und in den internationalen Foren ,würde ca. 5-7 Jahre dauern.

Wir möchten Ihnen vorschlagen, die erste Sitzung des Aufsichtsrates am 23.-24. September 2018 in Marbella (Spanien) durchzuführen.

 

Sollten Sie Interesse am EuRIСAA-Projekt haben, würden wir uns über Ihre Antwort und Ihre Kontaktdaten sehr freue».

Die Autobahn EuRICAA

EINHEITLICHER INTERKONTINENTALER TRANSPORT ARTERIE

DIE ACHSE DER ZUKÜNFTIGEN ZIVILISATION

 

Die Autobahn EuRICAA:

Europa – Russland – Indien – China –Amerika – Afrika

 

EuRICAA: einE grandiose INITIATIVE des 21. Jahrhunderts.

 

Die Autobahn - eine Achse der Globalisierung, die über sechs Milliarden Menschen unseres Planeten verbindet

 

Das vielversprechendste Projekt des neuen Millenniums, das die Erde von einer großen Umweltkatastrophe retten wird.

 

Wir hoffen, dass die Führer der  G20 auf einem ihrer nächsten Gipfel dieses Projekt einer Autobahn rund um den Globus erörtern werden.

 

Alexander Potemkin

Die Menschheit wird sich des Unvermeidlichen nicht mit einem Mal bewusst, sondern erst unter dem Einfluss sich verändernden Lebensraums.  Menschen können nicht in einer statistischen Welt existieren; um sich zu vervollkommnen, müssen sie die Bedingungen, unter denen sie leben, qualitativ verändern. Leider ist der Weg zu neuen Chancen der Entfaltung allgemeinmenschlichen Potentials oft durch Widerstreit gekennzeichnet, der Staaten und Nationen zu vernichten droht. Immer mehr Staaten erklären jedoch heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ihren Willen zu Frieden und Schöpferkraft. Die Sorge um das Aufblühen der Völker, ohne Kriege und revolutionäre Erschütterungen, wird immer mehr zur vorherrschenden Weltsicht.

Die Idee der Globalisierung und Transparenz der Welt ist auf ebendiesem Boden gereift. Sie setzt voraus, dass im Zuge der Arbeitsmarkt- und Kapitalentwicklung ein neuer Impuls zur Annäherung von Völkern und Staaten entsteht. Im Ergebnis werden die letzten Barrieren beseitigt werden, die der völligen Bewegungsfreiheit der Menschen im Wege stehen; es wird eine Atmosphäre des vollen gegenseitigen Vertrauens herrschen.

Welchen Weg aber müssen wir einschlagen, um zu einer solchen Zukunft zu gelangen? Welchen Weg …? Ja, genau, einen Weg, eine Straße! Im eigentlichen Sinne des Wortes! Die Geschichte beweist es: alle grandiosen Umwälzungen begannen mit dem Bau von Straßen. Als historische Beispiele dienen Kyros der Große, Alexander von Makedonien, die Herrscher des Inkareiches, des Römischen und Byzantinischen Reiches, der Reiche Karls des Großen und Napoleons.

Die Idee der Schaffung eines globalen Transportnetzes, einer Zivilisationsachse, die die Kontinente der Erde verbindet, wurde geboren. Die Rede ist vom Projekt der Megaautobahn Europa – Russland – Indien – China –Amerika – Afrika. Diese universelle Superfern-Autobahn wird dazu beitragen, Konflikte zwischen Völkern und Staaten zu überwinden. Sie wird Dutzende von Ländern mittels neuer, vielseitiger Interessen verbinden: Express-Lastentransporte von gigantischer Kapazität (über 500 Tonnen), exotische Reiserouten, Dienst- und Privatreisen von Menschen verschiedener Nationalitäten, Religionen, Rassen.

Bereits der erste Abschnitt des Globalen Transportnetzes, der Autobahn EuRICAA wird Europa mit Russland, Indien, China, Japan und Amerika verbinden. Diese Trasse wird eine Länge von etwa 50.000 Kilometern haben und durch Territorien verlaufen, auf denen über 6 Milliarden Menschen leben. Die Autoren der Idee gehen davon aus, dass die Autobahn in Gibraltar beginnen, von dort aus über Madrid, Paris, Brüssel, Berlin, Warschau, Minsk und weiter durch Russlands Weiten verlaufen könnte: über Twer und Wologda; dann den Ural im Gebiet von Perm überqueren und weiter nach Sibirien führen könnte: nach Chanty-Mansijsk, Surgut  und Jakutsk.  Von dort aus ist es nur noch ein Katzensprung bis Uelen, nahe dem östlichsten Punkt des russischen Festlands. Von Uelen aus sieht man bei klarem Wetter die Diomedes-Inseln, zwischen denen die russisch-amerikanische Staatsgrenze verläuft. Durch den Bau eines Tunnels und von Brücken, die vom Kap Deschnjow über die Inseln führen, wird es möglich sein, die Entwicklung sibirischer Gebiete zu beschleunigen, ihren Reichtum und die Besonderheiten ihrer Natur zu erschließen.  Der Ort  Wales am Kap Prince of Wales, dem westlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents, und das russische Uelen werden nicht mehr einfach nur äußerste geographische Punkte sein,  Symbole der Gastfreundschaft in einer neuen, globalen Zivilisation des dritten Jahrtausends.

Die Autobahn wird die Stadt Fairbanks, Alaska, dann die kanadischen Städte Whitehorse, Prince George und Vancouver durchqueren und an die US-amerikanische Westküste zurückkehren: Seattle, Los Angeles.

Die zweite Bauabschnitt wird die Megaautobahn durch Mexiko und den Isthmus von Panama führen, bis nach Patagonien, genauer, zur argentinischen Hafenstadt Ushuaia auf Feuerland, und von Lissabon durch ganz Afrika bis nach Kapstadt in der Südafrikanischen Republik. Den endgültigen Streckenverlauf der gewaltigen EuRICAA-Autobahn müssen die Regierungen und Völker derjenigen Länder festlegen, über deren Territorien die Trasse verlaufen wird. Es besteht kein Zweifel daran, dass, je mehr Staaten und Völker EuRICAA verbindet, desto mehr Nutzen die Menschen davon haben werden.

Im Bereich von Surgut wird eine südliche meridionale Trasse von der Autobahn abgehen. Ein Zweig wird über Mittelasien und Afghanistan nach Indien führen, der andere, südöstliche, wird China und die Länder Südostasiens zu einem einheitlichen Transportsystem vereinen.

 

Die Transportachse der Zivilisation versinkt in Russland

Die Strecke durch Russland – das Schlüsselglied der Transportachse

Die Schaffung einer integralen interkontinentalen Transportader, die das Potential hat, zur Achse der modernen Zivilisation zu werden, ist der dringendste Bedarf der Menschheit, den sie bisher nur teilweise und mit mangelnden Kräften realisieren.  In den entwickelten Ländern - den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Russland – zeichnet sich die Infrastruktur des Transportwesens durch einen sehr hohen Standard und ein gewaltiges Potential für seine Weiterentwicklung und den Zusammenschluss mit Transportpartnern aus. Hier aber reden wir von einer völlig neuen Trasse, die imstande sein wird, von Autopiloten gesteuerte Lastzüge mit einer Ladekapazität von über 500 Tonnen zu tragen.  EuRICAA-Autobahn und –Bahn stehen für die  Überwindung der schmerzhaften Zerrissenheit und die Vereinigung von vorhandenem und neu zu schaffendem Potential zu einem durchgängigen, funktionierenden Netz.

Das 20. Jahrhundert hat uns bereits vor Augen geführt, wie die Zersplitterung von Territorien entgegen den geografischen Voraussetzungen überwunden werden kann; die jüngsten Beispiele: der Eurotunnel  und die Brücke über den Golf von Biskaya. Jetzt ist die Bezwingung der Beringstraße an der Reihe. Aus technischer Sicht wäre das nicht die schwierigste Aufgabe: die Länge der Brücken betrüge nicht mehr als 20 Kilometer bei einer Meerestiefe von bis zu 40 Metern.  Allerdinge hätte der „Sprung über die Beringstraße“ keinen Sinn, wenn auf russischer Seite nicht die Anbindung durch die EuRICAA-Autobahn erfolgt. Somit wird ebendiese Teilstrecke zum Schlüsselglied der gesamten Aufgabe. Nur wenn Europa, Asien und Amerika und Afrika durch eine Autobahntrasse verbunden werden (in Ergänzung zum Nördlichen Seeweg und zur Transsibirischen Eisenbahn im Süde Russlands), wird es möglich sein, eine vollwertige interkontinentale Transportachse der Zivilisation zu bilden.

 

Unerforschtes, Unerschlossenes, Globales

In Russland, Kanada, den USA, Lateinamerika, Afrika existieren noch viele Lagerstätten, deren Ressourcen nicht berechnet worden sind.  Die Liste könnte ergänzt werden durch die Aufzählung von Gasvorkommen, die über noch eindrucksvollere Ressourcen verfügen. Auf den Territorien, durch welche die Autobahn verlaufen wird, und den angrenzenden Gebieten sind Vorkommen nicht nur kohlenwasserstoffhaltiger Rohstoffe, sondern auch Vorkommen von Steinkohle, Diamanten, Gold, Edelsteinen, Polymetallen, Uranerzen, Eisen, Platin, Kupfer, Zinn, Zink, Bergkristall entdeckt worden (bzw. werden bereits erkundet). Hier sprudeln Thermalquellen von hohem balneologischen Wert. Und es gibt hier Wald  - Wald über Wald! Millionen von Hektar, Milliarden  Kubikmeter Wald, nicht nur Rohstoff für die Papier- und Zelluloseindustrie, die Bauindustrie, die Pharmakologie, sondern auch eine unerschöpfliche Quelle des Sauerstoffs, deren Bedeutung im Licht des Kyoto-Protokolls nicht hoch genug einzuschätzen ist.  Im Natur- und Rohstoffgebiet Jakutsk wartet eines der weltgrößten neuen Goldvorkommen auf seine Stunde: Suchoi Log.  Das Goldfeld dort ist so ergiebig, dass es die Hälfte des heute geförderten Golds liefern könnte, was mehr wäre als die Hälfte des weltweit insgesamt bereits geförderten Golds. Etliche Länder mit einer stürmischen wirtschaftlichen Entwicklung, allen voran die verwandten Wirtschaftszweige Japans, Amerikas, Chinas und anderer Länder, können es kaum erwarten, Zugang zu all diesen Ressourcen zu erhalten.

Die Megaautobahn EuRICAA wird an Potential reiche, aber schwer zugängliche Gebiete der Länder der Welt zum Leben erwecken. Diese werden am weltweiten Trend der Entwicklung nationaler Wirtschaften teilhaben.  Die Effektivität unternehmerischer Verbindungen wird steigen,  wirtschaftliche, politische und kulturelle Prozesse werden beschleunigt, Investitionen ein qualitativ neues Niveau erreichen.

Der dreihundert Meter breite Streifen Autobahn wird den Tausende Kilometer langen nördlichen, fast menschenleeren Landstreifen beleben. Die Abwanderung von Menschen wird aufhören, stattdessen werden viele Arbeiter und Spezialisten benötigt werden. Die Gebiete nahe der Autobahn könnten zum Anlaufpunkt einer wahren „Völkerwanderung“ werden, denn die unermesslichen jungfräulichen Territorien sind das wichtigste Zufluchtsgebiet des Planeten, welches im Fall von Naturkatastrophen globalen Ausmaßes eine beliebig große Anzahl von Menschen aufnehmen könnte.

 

 

Finanzwirtschaftliche Aspekte des Projekts

Nach vorläufigen Berechnungen werden sich die Baukosten der Megaautobahn EuRICAA auf etwa 2 Billionen USD belaufen. Teil dieser Summe sind die Kosten für ein Atomkraftwerk mittlerer Kapazität, das die Energie für die Beheizung der Trassenkörper auf dem Territorium Russlands, der USA und Kanadas im Winter liefern soll, um Vereisungen zu verhindern. Für die Steuerung und schrittweise Realisierung des Projekts ist die Gründung  einer Aktiengesellschaft, der „EuRICAA“,  notwendig.

Sind 2 Billionen USD viel Geld? Ja, es ist eine gewaltige  Summe. Doch wird die Bauzeit 20 Jahre betragen.  Für die jährliche Finanzierung des Projekts werden 100 Milliarden Dollar gebraucht. Diese Summe geben, nach entsprechenden Vereinbarungen, die USA, die EU, Indien, China, Japan, Russland und weitere Länder. Wenn sie ungefähr durch 8 geteilt wird, sind das etwas mehr als 7 Milliarden USD im Jahr, das entspricht 0,1% des US-Haushalts oder des gemeinsamen Haushalts der EU. Die bereitgestellten Gelder werden das Wirtschaftswachstum in den Teilnehmerländern stimulieren (Ankauf der notwendigen Straßen- und Tiefbautechnik), das Problem der Arbeitslosigkeit reduzieren (jeder Gesellschafter der AG erhält seinen Trassenabschnitt mit dem Recht, Arbeiter und Ingenieure sowohl aus dem Inland, als auch dem Ausland zu engagieren, und die Technik nach eigenem Ermessen zu kaufen und zu nutzen).

Die Aktiengesellschaft „EuRICAA“  wird ein marktwirtschaftlich orientiertes Unternehmen sein. Mit der Inbetriebnahme der Autobahn wird sie beginnen, Gewinne zu machen. Die interkontinentale Trasse wird zu einer Zone mit vielfältigem, regem Geschäftstreiben und wird bald eine kommerzielle Infrastruktur besitzen: mindestens 200 Tankstellen und 150 Autohöfe und Autowerkstätten in jeder Fahrtrichtung, Hotels, Restaurants, Ausleihstellen, Touristenbüros, Hubschrauberstützpunkte, Atomkraftwerke für die Beheizung der Trasse in bestimmten Abschnitten. Neben den eben genannten globalen Projekten wird begonnen werden, regionale Ressourcen der der anliegenden Gebiete zu nutzen: Fisch, Wild, Pelzwaren, Beeren, Pilze, Fitnesscenter usw. Auch das bringt beträchtliche Einnahmen.

Jeder Bewohner der Erde hat das Recht auf einen Anteil am EuRICAA-Projekt.

 

Ein neuer geopolitischer Raum

Die Entstehung der interkontinentalen Megaautobahn wird unausweichlich die geopolitische Landschaft verändern. Es werden sich neue politische Allianzen herausbilden. Solchen Bündnissen, denen viele Millionen Bürger zugehören, werden Europa und die USA auf völlig neuen Grundlagen beitreten.

Viele Staaten, die derzeit noch ein Dasein am Rand der Zivilisation fristen, ohne eine Rolle in der Weltpolitik zu spielen, werden diese künftig aktiv beeinflussen und mitbestimmen. Der afrikanische Kontinent, Südamerika, Südostasien werden endlich ihre geografische „Zweitklassigkeit“, das Randdasein fernab der internationalen Einflusszentren, überwinden. Eine radikale Neubewertung der Rolle und Position der Teilnehmerstaaten des EuRICAA-Projekts wird ihren Anfang nehmen.

 

Ein Investitionsprojekt von großer Kapazität

Es hat in der Welt  bislang noch kein derart gewaltiges und mächtiges Vorhaben gegeben. Die Teilnahme an diesem Projekt bietet die Möglichkeit, langfristige Kapitalanlagen mit wachsender Rentabilität, supergünstige unbefristete Einlagen zu tätigen.

Als Investoren können in erster Linie Staaten fungieren, die hierfür einen Teil ihrer Haushaltsmittel verwenden. Bereits im Stadium der Umsetzung des Projekts werden die Investorstaaten auf diese Weise einen starken Impuls für ihre wirtschaftliche Entwicklung erhalten (durch die intensive Entwicklung der Herstellungsindustrie von Straßen- und Tiefbautechnik, das Planungs- und Bauwesen,  die Ausbildung von Fachkräften,  die Beschäftigung einer immensen Zahl von Arbeitslosen, die zuvor von Arbeitslosenunterstützung gelebt haben).

Die Verwaltung einer Megaautobahn stellt ein qualitativ neues Niveau transnationalen Managements dar. EuRICAA bedeutet die Schaffung neuer Verwaltungstechnologien und –Programme, eines Netzes von Bildungsstätten zur Ausbildung neuer Fachkräfte, sowie eine hohe Anzahl attraktiver Stellenangebote.

Die Hauptinvestoren werden natürlich Transportunternehmen sein, die dadurch die Möglichkeit erhalten, die globale Streckenführung zu beeinflussen und die Trassen zu betreuen; weiterhin Firmen, die auf die Produktion von Straßenbautechnik spezialisiert sind, und Maschinenbau-Holdings, die Aufträge für die Fertigung von Lastzügen mit einer Ladekapazität von über 500 Tonnen, von Autopiloten gesteuert, entgegennehmen werden. Kürzlich, als die Idee des vorliegenden Projekts neu analysiert wurde, reagierte als erstes  die Automobilindustrie und erklärte ihre Bereitschaft zur Beteiligung an seiner Realisierung.

 

Ein Symbol für die neue Generation

Für die kommenden Generationen der Erdbewohner wird EuRICAA zu einer wahren Schule des Lernens, des Heranreifens,  der Führung werden. Ebenso wird sie zum Symbol heroischer Pionierleistungen, die jede Generation erbringen sollte.

EuRICAA ist eine Chance für unsere Generation. Sie ist die umfassendste,  aktuellste, perspektivreichste Idee des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Gleich zu Beginn des neuen Jahrhunderts an der Diskussion des zeitgenössischen Projekts einer derart bedeutsamen Straße teilzuhaben, ist eine Ehre für unsere Staatsbürger und für die Elite des internationalen Business.

ALLGEMEINE GLOBALE JÄHRLICHE EMISSIONEN DURCH KRAFTSTOFFVERBRENNUNG UND ERDÖLVERARBEITUNG NACH WIRTSCHAFTSSEKTOREN WELTWEIT

 

Betrachtete Wirtschaftssektoren:

- Energieerzeugung;

- Verkehrswesen(PKW und LKW, Benzin- und Dieselverbrennungsmotoren);

-Schiffsverkehr (Trockenschiffe, Tanker für Chemieprodukte, Containerschiffe, Mehrzweckschiffe, Flüssiggastanker, Erdöltanker, Marine, Fahrgastfähren, Kreuzfahrtschiffe, Frachtschiffe für Kühlladungen, RO-RO, Autotransportschiffe, Jachtschiffe, Serviceschlepper, Trawler und andere Schiffe);

- Erdölverarbeitung.

Arten und Mengen von Emissionen

 

Bezeichnung

Jährliche Emissionsmenge

Kohlendioxid (СO2)

21,04 Mrd. Tonnen

Kohlenmonoxid (СО)

2,5 Mrd. Tonnen

Schwefelwasserstoff (Н2S)

2,76 Mio. Tonnen

Schwefeldioxid (SO2)

1,14 Mrd. Tonnen

Stickstoffoxid (NOx)

114,9 Mio. Tonnen

Kohlenwasserstoffe

  145,02 Mio. Tonnen

Asche

555,6 Mio. Tonnen

Ruß, Festpartikel

77,33 Mio. Tonnen

Aldehyd

0,43 Mio. Tonnen

Ammoniak

0,83 Mio. Tonnen

Benzpyren

167 kg

 

Der Berechnungsablauf für Emissionen ist im Berechnungsverfahren für Emissionen aufgeführt.

Kohlengas (Kohlenmonoxid)

Kohlenmonoxid unterscheidet sich von den meisten Verunreinigungsstoffen. Es bleibt circa einen Monat lang in der Atmosphäre erhalten und kann sich über große Entfernungen verteilen. Obwohl Kohlenmonoxid kein starkes Treibhausgas ist, beeinflusst sein Vorhandensein in der Atmosphäre die Konzentration von anderen Treibhausgasen wie Methan, troposphärisches Ozon und Kohlendioxid.

Der künstlich erhöhte Kohlenmonoxidgehalt in der Atmosphäre wird durch unvollständige Kraftstoffverbrennung verursacht. Die größten Quellen sind Kraftfahrzeug- und Schiffsverkehr.

Besonders gefährlich ist Kohlenmonoxid für die Gesundheit von Lebewesen. Das Kohlenmonoxid ist ein für den Menschen äußerst toxischer Stoff. Es ist farb- und geruchlos und kann deshalb ohne Kohlenmonoxiddetektoren nicht erkannt werden. Beim Eindringen in den Organismus schädigt Kohlenmonoxid die Blutzirkulation, was in bestimmten Dosierungen tödlich ist.

Die Konzentration von Kohlenmonoxid ist besonders hoch in Metropolen und dicht besiedelten Orten mit überwiegend lebhaftem Autoverkehr sowie in Seehäfen, wo Schiffe das regionale Klima enorm beeinflussen.

Heutzutage sind Länder wie Indien und China besonders gefährdet, weil die Anzahl der Fahrzeuge und der damit verbundene Kraftstoffverbrauch wegen des dortigen Industriebooms rasend wachsen.

Schwefeldioxid

Kohlenkraftwerke stoßen unermesslich große Schwefelmengen aus. Der Schwefel wird durch Boden und Gewässer absorbiert und stört dadurch die Ausgewogenheit des Ökosystems. Durch den Schwefeldioxidgehalt in den Wolken wird die Wahrscheinlichkeit von saurem Regen erhöht und die Ernte vermindert.

Besonders großem Risiko sind die Menschen ausgesetzt, die in der Nähe von Industriegebieten und Autobahnen wohnen und in Kohlenkraftwerken berufstätig sind.

Stickstoffoxide

Stickstoffoxid ist eine der wichtigen Komponenten beim Entstehen von saurem Regen. Außerdem ist Stickstoff die Ursache für den sogenannten photochemischen Smog. Letzterer wirkt sich vernichtend auf die Umwelt aus. Einige Pflanzen wie Tabak, Tomaten und Spinat sind sehr ozonempfindlich, deswegen kann photochemischer Smog solche Kulturen sowie den anderen Pflanzenbestand vernichten. Er mindert das Wachstum und die Leistungsfähigkeit von Bäumen und verursacht eine nekrotische (tote) Zeichnung der Blätter.

In der Sommerzeit, die für die Bildung des photochemischen Smogs besonders günstig ist, werden die Einwohner von Städten und Metropolen stark betroffen, da die Stickoxide vom Verkehr in die Atmosphäre ausgestoßen werden.

Photochemischer Smog schädigt irreversibel Lunge und Herz des Menschen. Auch eine kurzzeitige Einwirkung des photochemischen Smogs kann tödliche Auswirkungen sowohl für junge als auch für ältere Menschen haben. Er reizt das Atemsystem, vermindert die Lungenfunktion und verursacht Atemnot. Das zeigt sich in höherem Maß bei Sportaktivitäten und Arbeit im Freien. Der hohe Smoggehalt verursacht auch Asthmaanfälle; die Menschen sind stärker für Allergene anfällig, die die Asthmaauslöser darstellen.

Rußpartikel

Nach Einschätzungen kommen jedes Jahr circa 400.000 Menschen wegen der Einatmung von Rußpartikeln ums Leben.

Der Beitrag von Rußpartikeln bzw. schwarzem Kohlenstoff zur globalen Erwärmung wurde lange unterschätzt. Nach aktuellen Daten nehmen Rußpartikel hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die Erderwärmung den zweiten Platz nach Kohlendioxid ein und verweisen Methan auf den dritten Platz. Wegen seines absorbierenden Effekts beschleunigen Rußpartikel das Auftauen von Schnee und Eis bei Kontakt. Dieser Effekt ist besonders auf der Nordhalbkugel ausgeprägt: in Kanada, im Nordteil der USA, in Nordeuropa und Nordasien.

 

ANALYTISCHER BERICHT ÜBER AUSWIRKUNG DER EMISSIONSWERTE AUF DIE UMWELT

 

Globale Erwärmung.

Das Schicksal unseres Planeten in 20, 50, 100 Jahren wird von den Entscheidungen abhängig sein, die die Menschheit heute trifft. Im Rahmen der Pariser Verträge im Jahre 2015 erklärten sich die Staats- und Regierungschefs von 185 Ländern damit einverstanden, die Überschreitung der globalen Durchschnittstemperatur von höchstens 2 ºC seit Anfang der industriellen Revolution (im XIX. Jahrhundert) beizubehalten. Heute beträgt die Überschreitung der globalen Durchschnittstemperatur jedoch ca. 3 ºC. Zum ersten Mal wurde der Klimawandel im Jahre 1860 erfasst, seit dem sind die globale Durchschnittstemperatur um 2,7–3,2 ºC  und der Meeresspiegel im XX. Jahrhundert um 10–20 cm gestiegen. Wenn Treibhausgase in solchen oder größeren Mengen emittiert werden, wird die globale Lufttemperatur im XXI. Jahrhundert weiter steigen. Neben der globalen Erderwärmung üben die Emissionen einen  sehr großen Einfluss auf weitere Aspekte der Lebenszyklen aus: Die mehr als doppelte Erhöhung der СО2--Konzentration führt zur Vernichtung von 40 % der Nordwälder. Die Klimaerwärmung verzögert das Wachstum von Nordwäldern: der Lebenszyklus von Bäumen dauert viel länger als der Zeitraum, in dem das Klima die wenig vorteilhaften Wandlungen für Nordwälder erfährt. Infolge des Treibhauseffekts können viele Erdteile für Pflanzen untauglich werden. Außerdem kann die Temperaturerhöhung zur intensiven Vermehrung von Holzschädlingen und damit zum Waldsterben führen.

Die allgemeine Temperaturerhöhung der Erde führt vermehrt zu Waldbränden in einigen Regionen. Die Hauptgefahr besteht darin, dass Waldbrände auch eine große Quelle von Kohlendioxid darstellen, was den Treibhauseffekt verschärft. Die den Waldbränden ausgesetzten Regionen sind mehr als andere durch die Folgen gefährdet. Der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre vergrößert sich und die Fläche von Pflanzen, die die natürlichen Absorbierer von СО2 darstellen, verkleinert sich, was fatale Folgen sowohl für die menschliche Gesundheit als auch die Landwirtschaft nach sich zieht.

Verschiedene Rechenmodelle prognostizieren, dass die durchschnittliche Erdtemperatur im XXI. Jahrhundert um 1,8–4,0 ºC steigt. Die Regionen werden wahrscheinlich durch den Klimawandel auf verschiedene Weise getroffen. Es ist zu erwarten, dass die Temperatur zu Lande höher als zur See und in den Nordbreiten höher als in den Tropen sein wird.

Deswegen sollte die Menschheit mehr tiefgreifende Entscheidungen zugunsten der Verzögerung der globalen Erderwärmung treffen. Die Wahrscheinlichkeit der Erreichung dieses Ziels mindert sich jedoch mit jedem Jahr rasant. Der aktuelle Bericht des Klimarates (IPCC) zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur im Bereich von 2 Grad Celsius erhalten zu können nur wenige Prozent beträgt.

Um diese Ziele zu erreichen und irreversible Folgen zu verhindern, muss man schnell handeln: Die Menschheit muss die Emissionen von Treibhausgasen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahren reduzieren, um die Ziele der Pariser Verträge zu erfüllen.

Wenn keine Maßnahmen getroffen werden, wird die Erdtemperatur nach Voraussagen des IPCC zu Anfang des  XXII. Jahrhundert um 5 ºC höher sein als heute.

 

Niederschläge

Infolge der globalen Erderwärmung beschleunigt sich die Wasserverdampfung, was wiederum den natürlichen Wasserkreislauf beschleunigt. In den Jahren 1980–2010 wurde eine rekordmäßige Niederschlagsmenge festgestellt, die die vor der industriellen Revolution gemessene Niederschlagsmenge um 12 % überschritten hat. Die Niederschlagsmenge ist in Südostasien um 56 %, in Europa um 31 % und in den zentralen Regionen um 24 % gestiegen.

Kohlendioxid und Stickstoff existieren in der Atmosphäre auf natürliche Weise, aber die Verbrennung von Brennstoffen wie Kohle und Erdöl stellt die große Quelle der Akkumulation einer übermäßigen Konzentration dieser Stoffe dar, was den Säuregehalt der Niederschläge wesentlich erhöht. Die ökologischen Folgen von saurem Regen sind besonders stark in Gewässern wie Flüssen, Sümpfen und Seen ausgeprägt. Sie üben einen verderblichen Einfluss auf Fische und andere Lebewesen aus. Das wird auf den hohen Aluminiumgehalt zurückgeführt, der aus dem tonhaltigen Boden mit dem Regenwasser ausgeschwemmt wird und sich danach im Wasser verteilt. Einige Lebewesen können mäßig saures Wasser vertragen, andere jedoch, die die Nahrung für obere Nahrungsmittelketten darstellen, können eine solche Konzentration nicht überleben. Das führt zur Störungen in der Nahrungsmittelkette, was fatal für die Ökosysteme sein kann.

Saurer Regen wirkt auch auf das Pflanzenwachstum. Er schwemmt die für Pflanzen notwendigen und nutzbaren Stoffe aus dem Boden und schafft damit einen zum Überleben der Pflanzen untauglichen Boden. Im Gebirge lässt sich das Oxydat aus Nebel und Wolken auf die Blätter von Bäumen nieder und nimmt ihnen so die Nährstoffe; infolgedessen können die Blätter kein Sonnenlicht mehr aufnehmen und die Gefährdung der Pflanzen durch niedrige Temperaturen erhöht sich.

Die Reduzierung der Pflanzenpopulation als Folge der oben beschriebenen Prozesse bedeutet, dass eine bestimmte Menge von Kohlendioxid durch die Pflanzen nicht aufgenommen wird, was zur weiteren Erhöhung der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre führt.

Die Landwirtschaft wird unter großen Problemen leiden. Der saure Regen beeinflusst sowohl die Qualität als auch den Ertrag der landwirtschaftlichen Produktion. Neben dem äußerlichen Fruchtschaden werden auch der Nährwert von Lebensmitteln und der Gehalt an nutzbaren Mineralien reduziert.

Saurer Regen wirkt sich auch auf die menschliche Gesundheit aus. Der saure Regen ist  für sich genommen unschädlich für die Menschen, die durch den Regen gebildeten kleinen Partikel und das Ozon können jedoch, wenn sie in die Lungen eindringen, Krankheiten der Atemwege wie Asthma und Bronchitis auslösen oder verstärken. 

Lufttemperatur

Klimawandel und Temperaturerhöhung werden zahlreiche Folgen für verschiedene Regionen haben.

Für Afrika, wo die Bevölkerungszahl schneller als in anderen Regionen wächst, wird die Temperaturerhöhung die Erweiterung von Trockenregionen und als Folge eine potentielle Völkerwanderung bedeuten, die auf Wassermangel und unzureichende Landwirtschaft zurückzuführen ist.

  1. B. hat die Provinz Sindh (Pakistan, Naher Osten) bereits zwei sich gegenseitig bedingende Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Wegen extremer Dürre und Hochwasser ist es nicht möglich, Nutzpflanzen anzubauen und Tiere zu füttern; infolgedessen musste die Region millionenfache wirtschaftliche Verluste hinnehmen.

Länder im Nahen Osten wie OAE, Saudi-Arabien, Bahrain und Katar sind dem Risiko ausgesetzt, unbewohnbar zu werden. Nach Berechnungen der Klimaforscher kann die Lufttemperatur in den Golfstaaten bis zum Jahre 2070 70–80 ºC erreichen. In den Großstädten könnte das Problem zwar mit Hilfe von hochentwickelten Klimaanlagen gelöst werden, in diesem Fall würden die Menschen ihre Häuser nur in der Nacht verlassen können.

Wegen der radikalen Temperaturänderung entsteht das Risiko, dass 600 Mio. Menschen bis zum Jahre 2080 Hunger leiden werden. Hunger und Wassermangel führen zur Insektenmigration in die Nordbreiten, wo tropische Epidemien wie Fieber und Malaria ausbrechen werden.

Der Klimawandel wird ohne Zweifel auch politische Meinungsverschiedenheiten und Konflikte wegen des Zugangs zu Wasser und Lebensmittelressourcen verschärfen.

In Nordeuropa ist die hohe Temperatur für wärmere Winter verantwortlich, was mehr Niederschlag, mehr Wolken, stärkere Stürme und wesentliche Änderungen für die Umwelt bedeutet. Landwirtschaftliche Nutzflächen werden zunehmend mit mehr Feuchtigkeit zu kämpfen haben und der Meeresspiegel wird weiter steigen.

Im September 2017 wurde die südöstliche Küste der USA von zwei großen Stürmen getroffen, von denen einer „Irma“ genannt wurde. Der Klimawandel hat dazu geführt, dass die Sturmfolgen wegen der größeren Niederschlagsmenge und Sturmaufläufe viel extremer wurden. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sich das zerstörerische Ausmaß von Stürmen in der Zukunft weiter verstärkt.

Im Mittelmeerraum ist bei einem Temperaturanstieg von 2ºC gegenüber dem vor der industriellen Revolution, zu erwarten, dass die Wasserverfügbarkeit um 50 % sinkt. In Frankreich werden Wasserspeicher austrocknen, die dortige Regierung wird gezwungen sein, Einschränkungen für den Wasserverbrauch einzuführen. Küstengebiete der Erde werden zerstört werden. Gebäude und sonstige Infrastruktur werden durch das Meer beschädigt, was zu einer Erhöhung der Versicherungsprämien führt. Heutzutage ist Hochwasser die wesentlichste Naturerscheinung, die mit großen Risiken verbunden ist und Menschen jedes Jahr dazu zwingt, ihre Häuser zu verlassen. Jedes Jahr werden im Durchschnitt 22,5 Mio. Menschen wegen Hochwasser obdachlos. Wenn keine Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen getroffen werden, kann sich diese Zahl verdoppeln.

Schwerwiegende Folgen erwarten China und Japan, wo jeweils circa 140 und 30 Mio. Menschen obdachlos werden können. Auch Bangladesch stellt wegen der Erhöhung des Meeresspiegels ein Risiko dar. Es ist zu erwarten, dass bis zum Jahr 2050 mehrere Millionen Menschen obdachlos werden.

Auch das Klima in Russland verändert sich schnell, immer häufiger werden extrem hohe und niedrige Temperaturen beobachtet. Nach Angaben des Naturministeriums der Russischen Föderation hat sich die Zahl von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Schlammströme und Hochwasser im Zeitraum von 1990 bis 2010 vervierfacht und erhöht sich jährlich um weitere 6–7 %.

Die Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis ist ein natürlicher Prozess. Wegen der globalen Erderwärmung beschleunigt sich dieser Prozess jedoch entscheidend, was zum plötzlichen Verlust der großen Eismenge führen wird. Das kann sich auf die Wasserspiegelerhöhung im Ozean und seinen Kreislauf auswirken.

Außerdem befindet sich im antarktischen Eis große Mengen von Methan – einem starken Treibhausgas. Die Eisschmelze führt zu einem totalen Methanausbruch, der nicht nur die globale Erwärmung verstärkt, sondern auch zu einer  Umweltkatastrophe führt.  Der Meinung einiger Wissenschaftler nach, erlebt die Menschheit zurzeit das sechste Aussterben von Tieren in der Erdgeschichte. Diesmal ist das mit den menschlichen Tätigkeiten verbunden. Nach Voraussagen kann das globale Ökosystem 30–40 % an Tier- und Pflanzenarten verlieren, weil sich ihr Lebensraum schneller verändern wird, als sie sich den neuen Lebensbedingungen anpassen können.

Nach Einschätzung von Forschern wird das Land von Ozeanen wegen der Eisschmelze mit einer Geschwindigkeit von drei bis vier Millimetern pro Jahr überschwemmt. Wissenschaftler sind der Ansicht, dass diese Geschwindigkeiten sich noch steigern werden und die Eisdecke in den nächsten Jahrzehnten schneller tauen wird. Abhängig von verschiedenen Szenarien (die die verschiedenen Werte der anthropogenen Treibhausgasemissionen berücksichtigen) steigt der Wasserspiegel der Ozeane bis zum Jahre 2100 um 0,3–2 Meter.

Wenn das Land früher nur alle 100 Jahre mit einer fünf Meter hohen Wasserschicht bedeckt wurde, wird das jetzt nach den im Magazin Scientific Reports veröffentlichten Forschungen alle 25 Jahre passieren. Große Überschwemmungen können höchstwahrscheinlich in den Tropen entstehen. Dort verdoppelt sich die Häufigkeit von Naturkatastrophen bereits im Jahr 2030 (wenn der Ozeanspiegel um 5–10 cm steigt). Deswegen stellen die Inselvölker den am meisten gefährdeten Teil der Erdbewohner dar.

Der Klimawandel ist verantwortlich für viele Tausend Todesfälle, die jedes Jahr in der ganzen Welt passieren.

Jetzt stellt sich die akute Frage: Wie kann die Menschheit diese Folgen durch ihre Entscheidungen mildern?

Referenzpunkte des Klimawandels

  1. 1. Treibhauseffekt

Die Hitzewellen vermehren sich sowohl qualitativ als auch der Dauer nach, gleichzeitig wächst die Zahl der damit verbundenen Hitzewellen und Todesfälle. Da der Treibhauseffekt im Sommer in den Städten weltweit anfängt, sind Städte besonders exponiert.

  1. 2. Dengue-Fieber

Die Industrieländer scheinen schon seit langem viele Epidemien überwunden zu haben. Aber amerikanische Forscher begannen Alarm zu schlagen: Bewohner der USA werden immer häufiger für Dengue-Fieber und Malaria anfällig.

  1. 3. Süßwasser

Obwohl der Meeresspiegel steigt, wird der Süßwasserbestand immer geringer. Das ist auf die Schmelze von Eismassen sowie auf Dürren zurückzuführen.

  1. 4. Extremwetterlagen

Es ist zu erwarten, dass Extremwetterlagen immer häufiger auftreten werden. Tropische Stürme werden sich z. B. häufiger ereignen und mehr zerstörerische Wirkung entfalten. Wenn sich das Klima mit heutigem Tempo weiter verändern wird, wird sich die Zahl von Korallenriffen im Ozean zum Jahr 2050 drastisch vermindern.

  1. 5. Bodensmog

Warme stagnierende Luft in den Städten verstärkt die Bildung von Bodensmog. Die Hälfte der Bevölkerung in den Industrieländern wohnt in Städten, die den anerkannten Luftqualitätsstandards nicht entsprechen und in China hat sich das bereits zu einem gesamtnationalen Notstand entwickelt.

  1. 6. Überflutung der bewohnten Flächen

Einige Inselstaaten entwickeln bereits Pläne der Evakuierung. Tuvalu hat z. B. eine Vereinbarung mit Neuseeland über die Evakuierung der Bevölkerung im Fall einer totalen Überflutung der Tuvalu-Inseln geschlossen, denn sie versinken mit jedem Jahr immer tiefer im Wasser.

Bei dem fortschreitenden Eisschmelz werden unsere Nachkommen in ferner Zukunft folgende Länder und Großstädte einfach vergessen haben:

 

Europa

Dublin, London, Lissabon, Barcelona, Venedig, Rom, Tunis, Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Tallinn, Riga, Sankt Petersburg, Odessa, Istanbul;

 

Asien

Beirut, Bagdad, Kuweit, Doha, Seoul, Tokio, Peking, Dubai, Kalkutta, Dhaka, Bombay, Hongkong, Yangown, Bangkok, Manila, Colombo, Pnom-Penh, Ho Chi Minh, Kuala Lumpur, Singapur, Djakarta;

 

Nordamerika

Vancouver, Seattle, Portland, Honolulu, San Francisco, Los Angeles, San Diego, Montreal, Boston, New York, Halifax, Philadelphia, Washington, Houston, Charleston, Norfolk, Miami, New Orleans, Pine Bluff, Havanna, Cancun, Veracruz, Port-au-Prince;

 

Südamerika

Paramaribo, Georgetown, Lima, Rio de Janeiro, Montevideo, Buenos Aires;

 

Afrika

Dakar, Tunis, Tripolis, Alexandria, Kairo, Mombasa, Kapstadt, Mogadiscio, Dar es Salaam, Maputu, Luanda, Lagos, Accra, Abidjan, Monrovia, Freetown, Bissau;

 

Australien und Neuseeland

Sydney, Melbourne, Adelaide, Perth, Brisbane, Wellington, Auckland

 

Karte über die Veränderung der Küstenlinien der Kontinente (Anlage 2).

 

 

  1. 7. $ 700 Mrd. aus dem Fenster geworfen

Der Klimawandel reißt ein großes Loch in das Budget vieler Staaten. Nach Voraussagen verliert die Weltwirtschaft bis zum Jahr 2030 $ 700 Mrd. wegen der mit dem Klimawandel verbundenen Aufwendungen.

  1. 8. Allergiezeitraum

Der Allergiezeitraum wird sich verlängern. Das schädigt die Atmungsorgane der an Allergie leidenden Menschen (beinahe die Hälfte der Bevölkerung).

  1. 9. Verpflegungsprobleme

Bald können Probleme mit Lebensmitteln auftreten. Erstens werden sich Magen-Darm-Trakt-Erkrankungen wie Salmonellose wegen der hohen Temperaturen stärker verbreiten. Zweitens wird der Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen weltweit stark von den Dürren beeinflusst. Die globalen Ernten von Weizen und Mais sind bereits in der ganzen Welt vermindert.

  1. 10. Demographie

Extremwetterlagen und Reduzierung der Landwirtschaftsproduktion in den Entwicklungsländern werden zur Verschärfung von Konflikten und Migrationsverstärkung führen. Die mit Eisschmelze verbundene Eröffnung der Schifffahrtswege in die Arktis kann zu Problemen mit der Souveränität von Staaten und zu internationalen Konflikten führen. Die Ausbreitung von Wüsten und der Anstieg des Meeresspiegels werden auch zu demographischen und politischen Problemen wegen einer verstärkten Migration führen.

  1. 11. Pflanzen- und Tierwelt

Viele Veränderungen, die unser Planet erfährt, sind irreversibel. Einige Pflanzen und Tierarten werden vollständig aussterben.

  1. 12. Arktis

Bis zum Jahr 2050 wird die Arktis im Sommer fast gänzlich vom Eis befreit sein.

  1. 13. Polarisierung der Gesellschaft

Die Folgen des Klimawandels werden für Kinder, ältere und arme Leute am schlimmsten sein, weil sie rasche Änderungen der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und der Lebensbedingungen nicht bewältigen können. Der Klimawandel führt wahrscheinlich zur Ausdifferenzierung der Gesellschaft für die, die ihn bewältigen können (reichere Länder), und die, die das nicht schaffen (arme Länder).

  1. 14. Aussterben von 30 % Pflanzen- und Tierarten

Der IPCC (Klimarat) veröffentlichte eine recht beunruhigende Prognose. Wenn sich die Voraussagen von Experten als richtig erwiesen, würden bis zu 30 % der Pflanzen und Tierarten gegen Ende des XXI. Jahrhunderts vollständig aussterben.

Schlussbemerkungen

Wenn die Menschheit keine Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen trifft, wird unser Planet verlorengehen. Um den Anstieg der globalen Erwärmung in den Grenzen von zwei Grad über dem Wert des vorindustriellen Zeitalters zu halten, sollte man Treibhausgasemissionen mindestens um das Doppelte reduzieren. Dies würde es ermöglichen, den todbringenden Effekt der globalen Erderwärmung künftig wesentlich zu vermindern. Wenn keine Maßnahmen getroffen werden, wird der durchschnittliche Erdtemperaturanstieg von 4–6 ºC bereits in 50 Jahren erreichen, was zu einem zerstörenden Anstieg des Meeresspiegels, zu Extremwettererscheinungen und mangelnder Ernährungssicherheit führen wird.

Nach Angaben von PWC-Analytikern hat Russland die Treibhausgasemissionen seit Anfang des Jahrhunderts durchschnittlich um 3,6 % pro Jahr reduziert, Großbritannien um 3,3 %, USA um 2,3 %. Die durchschnittliche Reduzierung von Emissionen betrug in den letzten 15 Jahren 1,3 %, diese Maßnahmen sind jedoch unzureichend. Um irreversible Klimaveränderungen zu verhindern, müssen die Kohlendioxidemissionen mindestens um 6,3 % pro Jahr reduziert werden.

Dazu müssen einerseits energiesparende Technologien eingeführt und andererseits alternative Energiequellen hinzugezogen werden. Diese Fragen können mit der Umsetzung des Projekts „EuRICAA“ mit Hilfe der gesamten Weltgemeinschaft gelöst werden. Der Projektstart wird folgende ökologische Effekte haben:

  1. 1. Reduzierung der СО2-Emissionen um 65 % vom globalen Wert von 32,3 Mrd. Tonnen/Jahr.
  2. 2. Reduzierung der Erdölförderung und -verarbeitung.
  3. 3. Garantierte Verminderung der anthropogenen Einwirkung auf den Zustand der globalen Umwelt und des Klimawandels.

 

VERFAHREN ZUR BERECHNUNG DER EMISSIONEN BEI DER KRAFTSTOFFVERBRENNUNG IN KRAFTWERKEN, IM KRAFTFAHRZEUGVERKEHR, BEI DER ERDÖLVERARBEITUNG 

 

Einführung

Die mit der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel verbundenen Risiken infolge von Kraftstoffverbrennung und Erdölverarbeitung werden aktuell unterschätzt.

Das vorliegende Dokument wurde erstellt, um die methodischen Grundlagen für die Bestimmung der Emissionen bei der Erdölverarbeitung sowie bei der Kraftstoffverbrennung in den Kohlen- und Erdölkraftwerken, im Kraftfahrzeug- und Schiffsverkehr zu schaffen.

Dieses Dokument regelt die Vorgehensweise bei der Emissionsbestimmung durch Berechnungsverfahren auf Grundlage der Einsatzkennziffern von Emissionen.

Die nach diesem Dokument berechneten Ergebnisse werden zur Einschätzung des globalen Klimawandels sowie für umfangreiche Maßnahmen für die weitere Reduzierung der Umweltbeeinträchtigung durch Verunreinigungsstoffe eingesetzt.

1 Kohlen- und Erdölkraftwerke

1.1 Kohlenkraftwerke

Die weltweite Energieerzeugung betrug im Jahre 2016 24.900 TW/h.1

40 % der erzeugten Energie entfällt auf Kohlenverbrennung2.

Daher kann die durch Kohlenverbrennung erzeugte Energiemenge nach folgender Formel berechnet werden:

Ау = (А/100)*40, (1), dabei sind

Aу – die durch Kohlenkraftwerke erzeugte Elektrizitätsmenge, TW/h;

A – Weltproduktion der Elektrizität, TW/h.

Daher erzeugten die Kohlenkraftwerke im Jahre 2016 9960 TW/h Elektrizität.

Für die Erzeugung von 1 MW Elektroenergie wird 400–600 kg Kohle je nach ihrer Qualität verbraucht. Für diese Berechnungen wurde ein  Durchschnittswert von 500 kg zugrunde gelegt3. Die durch Kohlenkraftwerke erzeugte elektrische Leistung wird durch Teilen der erzeugten Leistung durch Jahresstundenzahl berechnet. In einem Jahr sind das jeweils 365,2425 Tage und 8766,05 Stunden.

Zuerst muss man die erzeugte Elektroenergie durch Jahresstundenzahl dividieren, um die elektrische Leistung zu berechnen.

N = А/Т,  (2), was bedeutet

N - die im Jahre 2016 erzeugte elektrische Leistung, TW;

А – die im Jahre 2016 erzeugte Elektroenergie, TW/h;

Т – Jahresstundenzahl, Stunde.

Die gesamte elektrische Leistung betrug 2,84 TW. Nun berechnen wir die durch Kohlenkraftwerke erzeugte Leistung analog der Formel (1).

Ny= 1,136,

Dabei sind Ny– die durch Kohlenkraftwerke erzeugte elektrische Leistung, TW.

Danach finden wir die zur Erzeugung von 1,136 TW Elektrizität notwendige Kohlenmenge.

 

Vy = Ny* Vi*t, (3), dabei sind

Vy– die zur Erzeugung von 1,136 TW Elektrizität notwendige Kohlenmenge, kg;

Ny– die durch Kohlenkraftwerke erzeugte elektrische Leistung, MW;

Vi - die zur Erzeugung von 1 MW Elektrizität notwendige Kohlenmenge;

T – Jahresstundenzahl, Stunde.

Vy = 1136000*500*8766,05 = 4,979*1012 = 4979000000000 kg.

Also betrug der globale Verbrauch von Kohle zur Elektroenergieerzeugung 4979 Mio. Tonnen.

Es ist zu betonen, dass die Gesamtwerte von Kohlenproduktion und -verbrauch im Jahre 2016 jeweils 7286 und 7406 Mio. Tonnen betrugen.4 Somit werden 67% oder 2/3 von der gesamten verbrauchten Kohlenmenge zur Energieerzeugung verwendet.

 

1.2 Erdölkraftwerke

Das oben beschriebene Verfahren ist auch zur Berechnung des Verbrauchs von Raffinerieprodukten für Energieerzeugung anwendbar.

Circa 4 % der weltweiten Elektroenergieproduktion entfällt auf Verbrennung von Erdölprodukten, am meisten werden Kraftstoffe wie Heizöl und Diesel eingesetzt.

Die durch Erdölkraftwerke erzeugte Energiemenge wird nach folgender Formel berechnet:

Анфт = (А/100)*4, (4), dabei sind

Анфт – die durch Erdölkraftwerke erzeugte Energiemenge, TW/h;

A – Weltproduktion der Elektrizität, TW/h.

Daraus folgt, dass die Erdölkraftwerke im Jahre 2016 996 TW/h Elektroenergie erzeugtem.

Im Durchschnitt ist zur Erzeugung von 1 kW/h Elektroenergie 0,0016 Barrel Erdöl notwendig.2 Dabei ist zu berücksichtigen, dass 1 Barrel Erdöl den Werten von 136 kg oder 0,136 t entspricht.

Also berechnen wir den Gesamtverbrauch von Erdölprodukten bei den Erdölkraftwerken nach folgender Formel:

Vнфт= Анфт*Vнфт*0,136, dabei sind

Vнфт – die zur Erzeugung von 996 TW/h Elektrizität notwendige Erdölmenge in Tonnen;

Анфт – die durch Erdölkraftwerke erzeugte Energiemenge, kW/h;

Vнфт – die zur Erzeugung von 1 kW/h Elektrizität notwendige Erdölmenge in Barrel.

Also betrug der Weltverbrauch von Erdöl zur Elektroenergieerzeugung 216,7 Mio. Tonnen.

 

1.3 Emissionsberechnung

Zur Emissionsberechnung wurden spezifische Emissionswerte bei der Verbrennung von organischen Brennstoffen in den Kraftkesseln verwendet.4

Bei der Verbrennung von organischen Brennstoffen in den Kesselheizungen entstehen verschiedene Verbrennungsprodukte wie Kohlenoxide СОх = СО+СО2, Schwefeloxide SOх=SO2+SO3, Stickstoffoxide NOх=NO+NO2, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAC), Fluorverbindungen, Vanadiumverbindungen V2О5, Feststoffpartikel u. a. (Siehe Tabelle 1). Bei der unvollständigen Brennstoffverbrennung in den Heizräumen können die Abgase auch Kohlenwasserstoffe СН4, С2Н4 u. a. enthalten. Alle Produkte der unvollständigen Verbrennung sind Schadstoffe.

 

Tabelle 1 – Spezifische Emissionswerte bei der Verbrennung von organischen Brennstoffen in den Kraftkesseln

Emissionen

Erdgas g/(v3 Erdgas)

Heizöl

kg/t (Heizöl)

Kohle

kg/(t Kohle)

Schwefeloxide SOx (umgerechnet auf SO2)

0,006÷0.01

~21Sр

(17÷19)Sр

Stickstoffoxide NOx (umgerechnet auf NO2)

5÷11

5÷14

4÷14

Kohlenmonoxid СО

0,002÷0,005

0,005÷0,05

0,1÷0,45

Kohlenwasserstoffe

0,016

0,1

0,45÷1,0

Wasserdämpfe Н2О

1000

700

230÷360

Kohlendioxid СO2

2000

~3000

2200÷3000

Aschenstaub und Schlacke

-

10Ар

10 Ар

Zeichenerklärung: Ap, Sp – jeweils Aschen- und Schwefelgehalt für Arbeitsmasse des Brennstoffs, %.

So werden die Emissionen von Kohlenkraftwerken folgendermaßen berechnet:

  1. a) Zur Berechnung der Emissionen von Schwefeldioxid (СО2) wurde der Mittelwert ((2200+3000)/2=2600)) → 4980000000*2,6= 12948 Mio. Tonnen genommen.
  2. b) Zur Berechnung der Emissionen von Kohlenmonoxid (СО) wurde der Mittelwert ((0,1+0,45)/2=0,275)) → 4980000000*0,000275=1,36 Mio. Tonnen genommen.
  3. c) Zur Berechnung der Emissionen von Schwefeloxiden (SOх (umgerechnet auf SO2)) wurde der Mittelwert ((17+19)/2=18)) → 4980000000*0,18 =896,4 Mio. Tonnen genommen.
  4. d) Zur Berechnung der Emissionen von Stickstoffoxiden (NOх(umgerechnet auf NO2)) wurde der Mittelwert ((4+14)/2=9)) → 4980000000*0,009 = 44,82 Mio. Tonnen genommen.
  5. e) Zur Berechnung der Emissionen von Kohlenwasserstoffen (СНх) wurde der Mittelwert ((0,45+1)/2=0,725)) →4980000000*0,000725=3,6 Mio. Tonnen genommen.
  6. f) Die Emissionen von Aschenstaub und Schlacken → 4980000000*0,1=498 Mio. Tonnen.

Danach berechnen wir die Emissionen von Erdölkraftwerken:

  1. a) Emissionen von Schwefeldioxid (СО2)→ 216700000*3=650,1 Mio. Tonnen.
  2. b) Zur Berechnung der Emissionen von Kohlenmonoxid (СО) wurde der Mittelwert ((0,005+0,05)/2=0,0275))→ 216700000*0,0000275 = 0,006 Mio. Tonnen genommen.
  3. c) Emissionen von Schwefeloxiden (SOх (umgerechnet auf SO2))→ 216700000*0,21 = 45,5 Mio. Tonnen.
  4. d) Zur Berechnung der Emissionen von Stickstoffoxide (NOх (umgerechnet auf NO2)) wurde der Mittelwert ((5+14)/2=9,5))→216700000*0,095 = 20,5 Mio. Tonnen genommen.
  5. e) Berechnung der Emissionen von Kohlenwasserstoffen (СНх)→ 216700000*0,0001 = 0,02 Mio. Tonnen.
  6. f) Die Emissionen von Aschenstaub und Schlacken → 216700000*0,1 = 21,6 Mio. Tonnen.
  7. g) Rußemissionen → 216700000*(30*10-3) = 6,5 Mio. Tonnen.7

 

  1. Kraftfahrzeug- und Schiffsverkehr
    • Globaler Fahrzeugpark

Im Jahre 2015 zählte der globale Fahrzeugpark 1282 Mio. Einheiten, davon waren 947 Mio. Einheiten Personenkraftwagen und 335 Mio. Einheiten Last- und Nutzkraftwagen.3

Im Jahre 2017 machte der Gesamtkraftstoffverbrauch durch Kraftfahrzeugverkehr 115 Quadrillionen BTU aus, 87 Quadrillionen BTU davon entfiel auf Straßentransport. Circa die Hälfte von diesen 87 Quadrillionen betrug Dieselkraftstoff, die andere Hälfte – Motorbenzin.5

Um zu erfahren, wie viel Ölbrennstoff für den Straßenverkehr verbraucht wurde, rechnen wir die British Thermal Unit (BTU) auf Tonnen Öleinheit um. Ergebnis:

Vтдт = BTUдт * K, (5), dabei sind

Vтдт – die durch den Straßenverkehr verbrauchte Benzin- und Dieselmenge, Tonnen;

BTUдт– die durch den Straßenverkehr verbrauchte Energiemenge, BTU;

K – Umrechnungsfaktor von BTU auf Tonnen Öleinheit.

Vтдт = (87*1015)*(2,52*10-8) = 2204 Mio. Tonnen.

Mit Rücksicht darauf, dass Benzin und Diesel ungefähr in gleichen Teilen verbraucht wurden, ist es anzunehmen, dass 947 Mio. Einheiten der Personenkraftwagen 1102 Mio. Tonnen, und 335 Einheiten der Last- und Nutzkraftwagen 1102 Mio. Tonnen vom Gesamtverbrauch der Erdölprodukte verbraucht haben.

Die jährliche Weltproduktion von Erdölprodukten beträgt ca. 4200 Mio. Tonnen, und 3800 Mio. Tonnen werden verbraucht.1 Es sei zu betonen, dass über die Hälfte und zwar 57 % aller verbrauchten Erdölprodukte nur durch den Straßenverkehr verwendet wird.

Personenverkehrsmittel werden als zwei- und vierrädrige Verkehrsmittel, einschließlich Personenkraftwagen, Mikrobusse, Pickups, Sport- und Lastkraftwagen bestimmt. Bei der Berechnung der Gesamtemissionen vom Straßenverkehr wurde den Mittelemissionswert von einem Kraftfahrzeug (darunter Lastkraftwagen) genommen. Er beträgt 4,67 Tonnen СО2-Äquivalent für ein Fahrzeug/Jahr.6

Berechnen wir den durchschnittlichen Emissionswert vom ganzen Weltfahrzeugpark des Planeten:

Одт = Vдтi, (6),  dabei sind

Одт – gesamtes Emissionsvolumen vom Kraftfahrzeugverkehr, Tonnen;

Vдт – Bestand des Fahrzeugparks, Einheiten;

Оi – durchschnittliches Emissionsvolumen von einer Einheit des Kraftfahrzeugverkehrs, Tonnen.

Folglich,

Одт = 1282000000*4,67 = 5986940000 Tonnen СО2-Äquivalent.

Auf solche Weise berechnen wir auch das Emissionsvolumen mit Hilfe der Tabelle 2.

Tabelle 2 – Spezifische Emissionswerte zur Masseneinheit der verbrannten Erdölprodukte.

Bezeichnung der Erdölprodukte

Spezifischer Emissionswert des Verunreinigungsstoffs zur Masseneinheit der verbrannten Erdölprodukte, kg/kg oder m/m

Kohlenoxid CO

Kohlendioxid CO2

Schwefelwasserstoff  H2S4,  Schwefeloxide

(umgerechnet auf SO2

Schwefeloxid SO2

Stickstoffoxide (umgerechnet auf NO2)

Ruß

Kohlenwasserstoffe

Benzopyren

Benzin

0,85

1,35

0,001

0,0012

1,51*10-2

20*10-3

60*10-3

6,1*10-8

Petroleum

0,87

1,41

0,001

 

2,61·10-2

24·10-3

50·10-3

6,9·10-8

Erdöl

0,87

1,48

0,001

0,0278

6,9·10-3

28·10-3

30·10-3

7,6·10-8

Dieselkraftstoff

0,87

1,41

0,001

0,0047

2,61·10-2

24·10-3

50·10-3

6,9·10-8

Heizöl

0,9

1,49

0,001

0,0345

6,9·10-3

30·10-3

20·10-3

7,6·10-8

 

Berechnen wir die Emissionen getrennt für jede Kraftstoffart.

Benzinverbrennungsmotoren:

  1. a) Kohlenmonoxid (СО)→ 1102000000*0,85 = 936,7 Mio. Tonnen;
  2. b) Schwefelwasserstoff (H2S, в umgerechnet auf SO2) → 1102000000*0,001 = 1,1 Mio. Tonnen;
  3. c) Schwefeloxid (SO2)→ 1102000000*0,0012 = 1,3 Mio. Tonnen;
  4. d) Stickstoffoxide (NOх, umgerechnet auf NO2) → 1102000000*(1,51*10-2) = 16,6 Mio. Tonnen;
  5. e) Ruß → 1102000000*(20*10-3) = 22 Mio. Tonnen;
  6. f) Kohlenwasserstoffe (CHx) → 1102000000*(60*10-3) = 66,12 Mio. Tonnen;
  7. g) Benzopyren (C2OH12) →1102000000*(6,1*10-8) = 0,000067 Mio. Tonnen

Dieselverbrennungsmotoren:

  1. a) Kohlenmonoxid (СО)→ 1102000000*0,87 = 958,7 Mio. Tonnen;
  2. b) Schwefelwasserstoff (H2S, в umgerechnet auf SO2) → 1102000000*0,001 = 1,1 Mio. Tonnen;
  3. c) Schwefeloxid (SO2)→ 1102000000*0,0047 = 5,17 Mio. Tonnen;
  4. d) Stickstoffoxide (NOх, umgerechnet auf NO2) → 1102000000*(2,61*10-2) = 28,7 Mio. Tonnen;
  5. e) Ruß → 1102000000*(24*10-3) = 26,5 Mio. Tonnen;
  6. f) Kohlenwasserstoffe (CHx) → 1102000000*(50*10-3) = 55,1 Mio. Tonnen;
  7. g) Benzopyren (C2OH12) →1102000000*(6,9*10-8) = 0,000076 Mio. Tonnen.

Dann finden wir die Gesamtemissionswerte von Benzin- und Dieselverbrennungsmotoren, indem wir deren Emissionswerte addieren:

а) Kohlenmonoxid (СО)→936,7+958,7 = 1895,4 Mio. Tonnen;

  1. b) Schwefelwasserstoff (H2S, в umgerechnet auf SO2) →1,1+1,1=2,2 Mio. Tonnen;
  2. c) Schwefeloxid (SO2) →1,3+5,17 = 6,47 Mio. Tonnen;
  3. d) Stickstoffoxide (NOх, umgerechnet auf NO2) → 16,6+28,7=45,3 Mio. Tonnen;
  4. e) Ruß → 22+26,4 = 48,4 Mio. Tonnen;
  5. f) Kohlenwasserstoffe (CHx) → 66,12+55,1 = 121,2 Mio. Tonnen;
  6. g) Benzopyren (C2OH12) → 0,000067+0,000076=0,00014.

 

2.2 Weltseeflotte

Die Weltseeflotte zählte im Jahre 2017 107749 Einheiten der nach ihrer Abmessungen und Ladekapazität unterschiedlichen Seeschiffe. Diese Schiffe verbrauchten 361, 117 Mio. Tonnen von schweren Schiffsheizöl.8

Zur Berechnung der Emissionen von Schiffsenergieanlagen wurde Tabelle 2 verwendet.

Nachstehend sind die Gesamtemissionswerte von der Weltseeflotte aufgeführt:

  1. a) Kohlendioxid (СО2) → 361117000*1,49 = 538 Mio. Tonnen;
  2. b) Kohlenmonoxid (СО)→ 361117000*0,9 = 325 Mio. Tonnen;
  3. c) Schwefelwasserstoff (H2S, в umgerechnet auf SO2) → 361117000*0,001 = 0,36 Mio. Tonnen;
  4. d) Schwefeloxid (SO2) → 361117000*0,0345 = 12 Mio. Tonnen;
  5. e) Stickstoffoxide (NOх, umgerechnet auf NO2) → 361117000*(6,9*10-3) = 2 Mio. Tonnen;
  6. f) Ruß → 361117000*(30*10-3) = 10,8 Mio. Tonnen;
  7. g) Kohlenwasserstoffe (CHx) → 361117000*(20*10-3) = 7,2 Mio. Tonnen;
  8. h) Benzopyren (C2OH12) → 361117000*(7,6*10-8) = 0,000027 Mio. Tonnen.

 

3 Erdölverarbeitung

Alle Länder der Welt gewannen im Jahre 2016 4341 Mio. Tonnen Erdöl, von denen 4182 Mio. Tonnen zu den Erdölverarbeitungswerken geliefert wurden. 1

Im Jahre 2013 betrugen die Gesamtemissionen von СО2 in den USA aus 145 Erdölverarbeitungswerken 176,7 Mio. Tonnen.9

Im Jahre 2016 haben die USA 840 Mio. Tonnen Erdöl verarbeitet, und im Jahre 2013 betrug dieser Wert 805,5 Mio. Tonnen. Mittels Verhältnisgleichung finden wir die relative Emissionsmenge in den USA im Jahre 2016:

805,5/176,7 = 840/Х, dabei ist Х die Emissionsmenge von den Erdölverarbeitungswerken in den USA im Jahre 2016.

805,5*Х = 176,7*840

Х = 184,2 Mio. Tonnen.

Dann berechnen wir die relative Menge der Gesamtemissionen von den Erdölverarbeitungswerken:

840/184,2 = 4182/Xi, dabei ist Хi die Weltemissionsmenge von den Erdölverarbeitungswerken im Jahre 2016.

184,2*4182 = 840*Х

Х = 917 Mio. Tonnen.

Zur Berechnung der Emissionen von anderen Stoffen bei der Erdölverarbeitung verwenden wir spezifische Emissionswerte in verschiedenen Verarbeitungsstufen (Tabelle 3).10

 

Tabelle 3 – Spezifische Emissionswerte von Erdölverarbeitungswerken.

Prozess

Feststoffpartikel

SO2

CO

Kohlenwasserstoffe

Stickstoffoxide

Aldehyde

Ammoniak

Fluid-katalytisches Kracken:

 

 

 

 

 

 

 

unkontrollierte Emissionen

0,1097

kg/Barrel

0,223621

kg/Barrel

6,2142

kg/Barrel

0,0997

kg/Barrel

0,0322

kg/Barrel

0,0086

kg/Barrel

0,0244

kg/Barrel

Elektrostatisches Filter

0,0204 kg/Barrel

0,223621 kg/Barrel

-

-

0,0322 kg/Barrel

-

-

Katalysatoranlage mit dem Wanderbett

0,0077 kg/Barrel

0,0272

kg/Barrel

1,723651

kg/Barrel

0,0394

kg/Barrel

0,0022

kg/Barrel

0,0054

kg/Barrel

0,0027

kg/Barrel

Fluidverkokungsanlage:

 

 

 

 

 

 

 

unkontrollierte Emissionen

0,237

kg/Barrel

-

-

-

-

-

-

Elektrostatisches

Filter

0,0031

kg/Barrel

-

-

-

-

-

-

Verdichtungsaggregate:

-

-

-

-

-

-

-

Kolbenmotoren

-

2 %

0,00019

kg/Barrel

0,00063

kg/Barrel

0,0015

kg/Barrel

0,00004

kg/Barrel

0,00009

kg/Barrel

Gasturbinen

-

2 %

0,00005

kg/Barrel

0,000009

kg/Barrel

0,00013

kg/Barrel

-

-

Durchblassysteme:

-

-

-

-

-

-

-

unkontrollierte Emissionen

-

-

-

0,263

kg/Barrel

-

-

-

Dampfverarbeitungssysteme und Abfackeln

-

0,0122

kg/Barrel

0,0019

kg/Barrel

0,00036

kg/Barrel

0,0085

kg/Barrel

-

-

Vakuumdestillation

-

-

-

0,0226

kg/Barrel

-

-

-

GESAMT

0,37

kg/Barrel

0,4866

kg/Barrel +4 % von der Arbeitsmasse

7,939

kg/Barrel

0,4256

kg/Barrel

0,0767

kg/Barrel

0,01404

kg/Barrel

0,0271

kg/Barrel

 

Zur Berechnungserleichterung rechnen wir zuerst Barrel in Tonnen um → 4182000000*7,3 = 30528600000 Barrel.

  1. a) Emissionen von Feststoffpartikeln →30528600000*0,37 = 11,5 Mio. Tonnen;
  2. b) Emissionen von Schwefeloxid (SO2)→ 30528600000*0,4866+4182000000*0,04 = 14855216+167280000=182,1 Mio. Tonnen;
  3. c) Emissionen von Kohlenmonoxid (СО) →30528600000*7,939 = 242,3 Mio, Tonnen;
  4. d) Emissionen von Kohlenwasserstoffen (CHх) → 30528600000*0,4256 = 12,9 Mio. Tonnen;
  5. e) Emissionen von Stickstoffoxiden (NOх) →30528600000*0,0767 = 2,3 Mio. Tonnen;
  6. f) Emissionen von Aldehyden →30528600000*0,01404 = 0,428 Mio. Tonnen;
  7. g) Emissionen von Ammoniak →30528600000*0,0271 = 0,83 Mio. Tonnen.

Erdölverarbeitungswerke und petrochemische Betriebe verunreinigen alle Umweltobjekte: Atmosphärenluft, Gewässer und Boden. Die wichtigsten Verunreinigungsstoffe sind Kohlenwasserstoffe, Schwefelwasserstoff, Kohlenoxide, Schwefeldioxid und Stickstoff. Tatsächlich enthalten die Industrieemissionen in der petrochemischen Branche 250 chemische Stoffe, ein Drittel von denen den Gefahrenklassen I und II entsprechen.

Schlussbemerkungen

Diese Untersuchung hat gezeigt, dass die Elektroenergieerzeugung der am meisten verschmutzende Sektor ist. Allein Kohlenkraftwerke sind für 40 % aller Emissionen von der Kraftstoffverbrennung verantwortlich. Auf Erdölkraftwerke entfällt nur 2 % der Gesamtemissionen von der Kraftstoffverbrennung.

Der Verkehr spielt auch eine bedeutende Rolle in der Umweltverschmutzung. Allein der Straßenverkehr ist für 18 % der Gesamtemissionen von der Kraftstoffverbrennung verantwortlich. Die Weltseeflotte übt den verderblichen Einfluss nicht nur auf die Atmosphäre, sondern auch auf Gewässer aus, wohin der größte Teil von Verunreinigungsstoffen eintritt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde den Erdölverarbeitungswerken gewidmet, dessen Einfluss auf die Umwelt eher nicht durch den Prozess der Kraftstoffverbrennung selbst, sondern durch die Verarbeitung von Erdölprodukten bedingt ist. Wenn die Energiewende gelingt, sinkt sich die Notwendigkeit der Erdölgewinnung und -verarbeitung schnell.

In der Anlage 1 ist die Übersichtstabelle der Emissionen von Kraftstoffverbrennung und Erdölverarbeitung nach Wirtschaftssektoren und Kraftstoffarten aufgeführt.

 

 

Quellenverzeichnis

  1. 1. Enerdata: Internationale Nachrichtenagentur. URL: https://yearbook.enerdata.net/
  2. 2. World Coal Association. URL:https://www.worldcoal.org/
  3. 3. Statista – internationales statistisches Portal. URL: https://www.statista.com/
  4. 4. RosTeplo – Nachschlagwerk für Wärmeversorgung. URL: http://www.rosteplo.ru/
  5. 5. Energy Information Administration(EIA). Global Transportation Energy Consumption: Examination of Scenarios to 2040 using ITEDD, 2017, S. 7.
  6. 6. Energy Information Administration(EIA). URL:https://www.eia.gov/
  7. 7. IMO (International Maritime Organization). Third IMO GHG Study, 2014, S.71.
  8. 8. https://studfiles.net/preview/4614542/
  9. 9. EPA – Environment Pollution Agency (USA). 2013 GHGRPIndustrialProfilesPetroleumRefineries, S. 2.
  10. 10. EPA – Environment Pollution Agency (USA). AP-42, Section 5.1: Petroleum Refining.

Anlage 1. Gesamte Emissionen von Kraftstoffverbrennung und Erdölverarbeitung nach Wirtschaftssektoren und Kraftstoffarten

Anwendungsgebiet

Verbrauch

(Mio. t)

Emissionen, Mio. Tonnen

Kohlen-dioxid

(CO2)

Kohlen-monoxid (CO)

Schwefel-wasserstoff

(H2S)

Schwefel-dioxid (SO2)

Stickstoff-oxide

(NOx)

Ruß

Kohlenwasser-stoffe (CxHx)

Benzopyren (C20H12)

Asche

Aldehyd

Ammoniak

Feststoff-partikel

Kohlenkraftwerke1

4 980

12948,00

1,3

 

896,40

44,80

 

3,60

 

498,00

 

 

 

Erdölkraftwerke2

216,7

650,10

0,0059

0,20

45,50

20,50

6,50

0,02

 

21,6

 

 

 

Verkehr3

2 204

5986,00

1 895,40

2,2

6,47

45,3

48,4

121,2

0,00014

 

 

 

 

a) Personenkraftwagen / Benzinverbrennungs-motoren

1 102

2993,00

936,70

1,10

1,3

16,6

22

66,12

0,000067

 

 

 

 

b) Lastkraftwagen / Dieselverbrennungs-motoren

1 102

2 993

958,70

1,10

5,17

28,70

26,40

55,10

0,000076

 

 

 

 

Schifffahrt4

361,1

538,00

325,00

0,36

12,00

2,00

10,80

7,20

0,000027

36,00

 

 

 

Erdölverarbeitung

4 182

917

242

 

182,10

2,30

 

13,00

 

 

0,43

0,83

11,63

TOTAL

 

21 039

2 463,70

2,76

1142,40

114,90

65,70

145,02

0,000167

555,60

0,43

0,83

11,63

Zur Information:

  1. 1.Kohlenkraftwerke erzeugten 9960 TW Elektrizität.
  2. 2.Erdölkraftwerke erzeugten 996 TW Elektrizität.
  3. 3.Der globale Fahrzeugpark beträgt 1282 Mio. Einheiten
  4. a) Personenkraftwagen / Benzinverbrennungsmotoren - 947 Mio. Einheiten
  5. b) Lastkraftwagen / Dieselmotoren – 335 Mio. Einheiten.
  6. 4. Bestand der globalen Seeflotte beträgt 107749 Einheiten.

Anlage 2. Karte über die Veränderung der Küstenlinien der Kontinente.   ©National Geographic                                                                                        

Europa

Asien

                                                                                                                                                                                                  

Nordamerika


Südamerika

Afrika

Australien und Neuseeland

Antarktis

 

 

 

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